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Eliane Müggler
Rheineckerstrasse 17
CH-9425 Thal

Schweizermeisterschaften Radquer

14.01.2018

Noch im alten Jahr hatte ich die Idee, an den Radquer-Schweizermeisterschaften teilzunehmen. Jedoch war ich vorher noch nie ein nationales Radquer-Rennen gefahren! Trotz schwierigen äusseren Bedingungen, war es für mich ein erfolgreicher Abstecher.

Seit nunmehr drei Jahren bin ich stolze Besitzerin eines Radquervelos. Mit dem Team trainieren wir ab Anfangs Oktober bis zum Jahresende (während der eigentlichen Quer-Saison) wöchentlich auf dem Quervelo. Ja seit Ende Oktober benutzte ich in diesem Winter fürs Training und die Rennen des Krapf-Cups nur noch das Quervelo. Für mich ist dies eine willkommene Abwechslung nach der Mountainbike-Saison und ich erlebe die Hometrails, bzw. vor allem deren Wurzeln und Steine, von einer anderen Seite. Der Austragungsort in Steimaur ZH lag zwar nicht gerade um die Ecke, aber die Distanz hielt sich in Grenzen. Und so liess ich mich auf dieses neue Abenteuer ein;-)
Da ich dann aber über Weihnachten und Neujahr in Savognin viel auf der Loipe, aber nur einmal auf dem Quervelo trainierte und dann auch noch zwei Tage flach lag, wuchs bei mir die Verunsicherung und ich hatte keine Ahnung, was ich von diesem Rennen erwarten konnte.
Das Terrain hatte es bereits bei der Streckenbesichtigung in sich. Nur die oberste Bodenschicht taute auf und war sehr rutschig. Ein bisschen zu viel Gas geben oder zu stark einlenken und schon rutschte man. Und in einem tiefen Ackerfeld mit halbgefrorenen Fahrtrillen hatte ich meine liebe Mühe. Während Bischi die von Isabella Elsener ausgeliehene „Löwin“ (ja, dieses Velo hat einen eigenen Namen, das gibt’s bei bischibikes.ch) bereits das erste Mal reinigte, wärmte ich mich auf der Rolle auf.
Als Neuling startete ich als letzte aus der dritten Startreihe. Obwohl auf der linken Seite startend, bahnte ich mir meinen Weg auf der rechten Seite der Start-Ziel-Geraden nach vorne und konnte zu meiner grossen Überraschung als fünfte in die erste Wiesenpassage einbiegen! Nach zwei rutschigen Schräghängen und einer steilen Abfahrt wurde das Rad gebuckelt und als ich dann wieder aufspringen wollte, war meine Kette rausgefallen. Also wieder runter, hochlaufen, im Flachen wieder aufspringen und grad sofort raufschalten. Die steilsten Passagen waren schon das erste Mal überstanden und weiter ging es nicht nur kreuz und quer über eine Wiese und durch den Acker, sondern auch kreuz und quer vom linken zum rechten Streckenrand. Da machte sich meine fehlende Quertechnik bemerkbar: Es bereitete mir Mühe, mein Velo machen zu lassen und den Weg durch die Rillen selbst suchen zu lassen. So fiel ich auf den neunten Rang zurück. Die achtplatzierten Charline Fragniere, bekannt aus der vergangenen Mountainbikesaison, konnte sich jedoch nicht wirklich absetzen. Mitte der vierten Runde konnte ich wieder zu ihr aufschliessen. Die Plätze wechselten immer wieder, je nachdem, wer gerade einen kleinen Fehler gemacht hatte. Ich fuhr zuerst auf die Schlussrunde und konnte Charline im ersten Streckenteil bereits etwas distanzieren. Im Acker war ich schon früh zu Fuss unterwegs, erhielt anschliessend nochmals ein sauberes Velo von Bischi gereicht und gab den achten Platz anschliessend nicht mehr her.
Damit bin ich sehr zufrieden und ich kann mir gut vorstellen, dass dies nicht mein letztes Radquer-Rennen war. Vielen Dank Isabella für d’Löwin und an Bischi fürs Bikeputzen!

Rangliste

Bilder

 

Herzlichen Dank meinen Sponsoren!

 
 
 
 

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