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Eliane Müggler
Rheineckerstrasse 17
CH-9425 Thal

Bike Days Solothurn

06.05.2018

Bereits zum zehnten Mal fand in Solothurn die Velomesse Bike Days statt. Und ebenso lange wird dort ein nationales Rennen ausgetragen. Im letzten Jahr war Solothurn eine schlammige Angelegenheit, dieses Jahr staubte es bereits nach dem Start im Schanzengraben. Das Damenfeld war mit über 40 Fahrerinnen, u.a. auch aus Australien und Neuseeland, wiederum gross.

Pünktlich zu unserem Start zeigte sich die Sonne und die Temperaturen stiegen. Ich kam gut weg, konnte bei der Ausfahrt aus dem Schanzengraben einige Plätze gut machen und auf dem Asphalt die Lücke zur Spitze schliessen. So lag ich etwa an 15. Stelle. Die Strecke war ziemlich schmal und das Feld gross, trotzdem konnte ich meine Position behaupten. Der steile Aufstieg im Wald führte zum ersten kleineren Stau und so ging es zu Fuss weiter. Im Aufstieg musste ich einige Konkurrentinnen ziehen lassen. Nach der schnellen Abfahrt fand ich jedoch eine Gruppe, so dass wir uns auf den flachen Asphaltpassagen zum Schanzengraben und wieder zurück in den Wald gegenseitig unterstützen konnten. Diese beiden Fahrerinnen zogen im Aufstieg davon, ich konnte jedoch eine andere Fahrerin überholen. So hatte ich in der Fläche wiederum eine Gruppe. Ich fühlte mich recht gut und übernahm im Nachhinein gesehen wahrscheinlich zu viel Führungsarbeit in der Fläche. So verlor ich im Aufstieg der dritten Runde den Kontakt und wurde von der nächsten Gruppe eingeholt. Während zwei Runden waren wir zu viert unterwegs. Dann konnten Aline Seitz und ich im Anstieg das Tempo erhöhen. Wir spannten dann wie schon vorher zusammen und wechselten uns wiederum gut ab. Da Aline in der Abfahrt sehr stark fuhr, wollte ich diese vor ihr in Angriff nehmen. Obwohl beim Fahren aus dem Sattel leichte Krampferscheinungen hatte, ging ich aus dem Sattel, überholte Aline noch auf dem Kiesweg und hielt das Tempo auf den Trails zum „Bergpreis“ hoch, sodass sie nicht mehr vorbeikam. Die Abfahrt wurde von einem kleinen Aufstieg unterbrochen. Als ich vor diesem hinunterschalten wollte, merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Beim Blick zur Kurbel sah ich wenig Erfreuliches: Meine Kette war rausgefallen! Also absteigen und Kette auflegen. So war Aline natürlich auf und davon. Von hinten drohte jedoch keine Gefahr mehr. So reichte es als 21. knapp nicht für die Top 20. Mit meiner Leistung bin ich eigentlich zufrieden, der Kettenstop ärgerte mich natürlich etwas. Jedoch war ich völlig selbst schuld: In den vorhergehenden Runden schaltete ich jeweils auf ein grösseres Ritzel, damit die Kette mehr gespannt war. In der letzten Runde vergass ich das leider...
Nach dem Rennen besuchten wir noch unsere Sponsoren Fuchs Movesa (Shimano Schaltung und Bremsen; Pro Lenker, Vorbau, Sattelstütze, Sattel) und Velok (Lake Schuhe, Lizard Skins Handschuhe, Tifosi Brillen, Hutchinson Pneu). Vielen Dank für eure Unterstützung und der Fuchs Movesa für die Bewirtung!
Weiter bedanke ich mich bei Felix Schneider und meinem Bruder Remo für die einmal mehr perfekte Betreuung!

 

Herzlichen Dank meinen Sponsoren!

 
 
 
 

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