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Eliane Müggler
Rheineckerstrasse 17
CH-9425 Thal

Podestplatz in Lostorf

28.06.2016

Der Argovia Cup im solothurnischen Lostorf wurde als C1-Rennen ausgetragen. Etwas speziell für ein schweizerisches Rennen gab es eine eigene U23-Damen-Kategorie. Um mehr Weltranglisten-Punkte zu holen oder besser gesagt zu verteidigen – im Vorjahr gewann ich dort 20 Punkte – beabsichtigte ich, in der Elite-Kategorie zu starten und meldete mich auch dort an. Bei der Startnummernausgabe hiess es jedoch, dass ich (und weitere Fahrerinnen) in der U23-Kategorie werden starten müssen, was schliesslich sogar ein Vorteil war.

Morgens um acht Uhr rutschte ich bei der Besichtigung bereits auf der Strecke herum. Bis zum Start um 13:00 Uhr konnte / sollte es jedoch noch etwas abtrocknen. Ich entschied mich, mit Trockenreifen an den Start zu gehen. Dort wurde uns dann mitgeteilt, dass ein eigentlich gesperrter Streckenabschnitt wieder geöffnet werde. Ich war gespannt, wie es werden würde...

Der Start erfolgte für die Elite und U23 zur gleichen Zeit, nur standen wir ca. 100 Meter weiter hinten. Beide Kategorien hatten sechs Runden zu absolvieren. Bereits im ersten Aufstieg mischten wir uns unter die Elite-Fahrerinnen. Mir gelang es, als zweite U23-Fahrerin in die erste Abfahrt zu gehen. Auf dem „neuen“ Streckenabschnitt hatte ich eine kleine Schrecksekunde, als ich fast mein Bike überholte. Kurz darauf entschied ich mich, einen Abschnitt hinunter zu springen. Während ich mit den super Rolleigenschaften meines Hutchinson-Pneus in den Aufstiegen jeweils Zeit gutmachen konnte, verlor ich einen Teil davon wieder in den Abfahrten. Jedoch gelang es mir meist, vor zwei weiteren U23-Fahrerinnen in die Abfahrten zu gehen. In der fünften Runde profitierte ich von einem Fahrfehler einer Konkurrentin, sodass ich bei Rundenmitte etwa 20 Sekunden Vorsprung hatte. Da ich auf der Fläche einmal mehr meinen Vorsprung einbüsste, gingen wir zusammen auf die letzte Runde. Da konnte ich die Pace nicht mehr selbst bestimmen. Während die andere das Tempo erhöhen konnte, hatte ich mit Krampferscheinungen zu kämpfen. Trotzdem erreichte ich nach 1:51 Stunden Fahrzeit den dritten Platz. 

Im Grossen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung zufrieden, war das Rennen doch verhältnismässig lang und konnte ich einige wichtige Weltranglisten-Punkte gewinnen.
Ein grosses Dankeschön geht an meinen Bruder Remo als Chauffeur und Betreuer und an unseren Teambetreuer Felix!

Rangliste
Bilder

 

Herzlichen Dank meinen Sponsoren!

 
 
 
 

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